Heimatkreis Neustadt Westpreußen

Chronik 2

Chronik 3

1. Das Jerusalemer Tor:
Von allen Kapellen  zuletzt und zwar erst im 18. Jahrhundert unweit der großen Landstraße  (Chaussee) entstanden zu einer Zeit, als die Wallfahrten schon eine  große Ausdehnung angenommen hatten und man einen Sammelpunkt für die an-  und ausziehenden Pilger gebrauchte.
2.Die Himmelfahrtskapelle:
Entstand in der Zeit von  1651 bis 1665 nach dem Tode Jakob Weihers, während dessen Witwe Johanna  Katharina geb Radziwill, Besitzerin der Rutzau- Schmechauschen Güter  war.
3.Getsemane:
In derselben Zeit und  ebenfalls am Fuße des Ölberges entstanden. Auch der unten anstoßende,  ehemalige gräfliche Lustgarten führte den gleichen Namen.
4. Die Ölberg Kapelle:
Im Jahre 1655 vom Abt Alexander von Banzendorf errichtet. über der Türe  sind die Abts Embleme angebracht
5. Grab Mariens:
Eine spätere Stiftung der genannten Witwe
6.Die Cedronkapelle:
Ursprünglich nur ein einfacher  Übergang, zwar von Jakob Weiher errichtet, aber später in Verfall  geraten und neuerdings durch die Familie Keyserlingk neu errichtet,  deren Wappen (ein Palmbaum) darauf angebracht ist.
7.Das Jerusalemer Stadttor:
den Eingang in die Binnenstadt darstellend, mit einer naiven dem damaligen Geschmacke entsprechenden bildlichen Darstellung, die auch von diesem Gesichtspunkte aus beurteilt werden darf.
8.Das Haus des Hohen Priesters Annas:
Eine ursprüngliche Stiftung Weihers
9.Die Abendmahlskapelle:
Später nach dem Tode Weihers errichtet
10.Abschied Jesu von Maria:
Wie die vorige nach Weihers Tode errichtet
11.Das Haus des Kaiphas:
Darunter das Gefängnis Christi mit einer figürlichen Darstellung, eine Stiftung Weihers
12.Die sogenannte Pilatus Kapelle:
Oder das Rathaus (Praetorium) eine stilvoll in Kreuzesform errichtete Kapelle
13.Die Herodeskapelle:
Eine Stiftung der zweiten Gemahlin Weihers, nachmaligen Witwe, bald nach ihrer im Jahre 1652 erfolgten Vermählung erbaut, architektonisch wertvoll.
14.Die Kreuzesaufnahme:
Aus Quadersteinen errichtet, eine Widmung der ältesten Tochter Weihers, Cäcilia Leonore.
15.Der erste Fall mit dem Kreuze:
Eine Widmung des Archidiakonus Judicki, aus Quadersteinen errichtet, ursprünglich ganz freistehend, später mit Schindeln überdacht.


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Diese Domiane wurde erstellt von G. Wittrin BS.

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